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Aktuelles

Liebe Landheimfreundinnen und Landheimfreunde,

anlässlich unserer gegenwärtigen Spendenaktion für die Erneuerung des Bettenbestandes haben einige Mitglieder die Idee entwickelt, Bettenpatenschaften zu übernehmen. Da ein Stockbett ca. 1.900 € kostet, bedeutet dies einen Preis von etwa 950,-€ pro Bett. Tatsächlich haben sich bereits fünf Bettenpaten gefunden. Bereits kurz nach der Gründung des Landheims vor fast 100 Jahren wurden in ähnlicher Weise für das Odenwaldzimmer Stühle gespendet, deren Stifterplaketten noch heute Enkel oder Urenkel der damaligen Stifter erfreuen. Eine Idee zum Nachahmen.

Aber natürlich freuen wir uns auch über kleinere Spenden, die uns helfen und die die Verbundenheit mit dem Landheim zeigen.

 

Liebe Ehemalige, liebe Freunde unseres Landheims, 

 

 

 

zu Beginn des Jahres möchte ich Ihnen die aktuelle Situation unseres Landheims schildern.

 

 

 

1. Am Ende des letzten Jahres konnten wir mit verhaltener Freude feststellen, dass das Landheim das erste Krisenjahr überstanden hat. Dies war nur möglich mit Hilfe der vielen Spenden aus Ihrem Kreis. Auch unserer Kultusministerin Frau Dr. Susanne Eisenmann, bei der wir auf großes Verständnis  gestoßen sind, danken wir für ihren Einsatz für die Schullandheime. Sie hat sich erfolgreich für eine Liquiditätshilfe für die Schullandheime eingesetzt, die viele Häuser vor dem Ruin gerettet hat, indem sie einen Teil der laufenden Kosten subventioniert. Aber für notwendige und teilweise unaufschiebbare Investitionen dürfen wir diese Hilfe nicht verwenden. Durch die anhaltende Krisensituation wird es im laufenden Kalenderjahr noch schwieriger, denn im letzten hatten wir zu Beginn des Jahres noch eine gute Belegung, während dieses Jahr mit einer völligen Flaute beginnt. Von den bestellten Betten konnten wir mit Hilfe Ihrer Spenden bereits 25% finanzieren, aber wir hoffen, dass wir auch noch die restlichen  Betten in diesem Jahr anschaffen können.

 

 

 

2. Wie geht es aber mit dem Landheim weiter? Voraussichtlich bis Ende des Schuljahres besteht ein Verbot der Landesregierung, mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen durchzuführen. Angesichts der gegenwärtigen Infektionszahlen sehen wir noch kein Licht am Ende des Tunnels. Die Heimeltern sind gegenwärtig bei 50% Kurzarbeit.
Hoffentlich wird es unter Einhaltung von zusätzlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen wenigstens nach den Sommerferien wieder erlaubt sein, mit kleineren Gruppen die Schullandheime zu belegen. Der Schullandheimverband Baden-Württemberg hat entsprechende Schutzkonzepte bereits beim Kultus- und Sozialministerium zur Genehmigung eingereicht; diese müssen dann von den einzelnen Schullandheimen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsämtern umgesetzt werden. Aber es ist uns klar, dass die berechtigten Sorgen von Eltern und Lehrern nicht zu einem schnellen Wiederanstieg der Belegungen führen werden. Deshalb haben wir für die Übergangszeit, in der keine mehrtägigen Aufenthalte stattfinden dürfen, ein Konzept entwickelt, nach dem Klassen das Landheim im Rahmen eine Tagesausflugs besuchen und dort verschiedene Projekte durchführen können, sobald Ausflüge überhaupt wieder möglich sind (siehe Landheimflyer im Anhang). Hierdurch werden zwar die Kosten nicht gedeckt, aber die Klassen behalten oder bekommen eine Bindung an das Landheim.

 

 

 

3. Deshalb sind wir auch weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen.  Wie wir z. B. im letzten Jahr die defekte Heizungsanlage ersetzt haben, so müssen wir in diesem Jahr (nach über 40 Jahren!) unsere restlichen Betten erneuern. Diese Kosten müssen wir selbst erwirtschaften, und das ohne Belegung! Wir können und wollen uns nicht vorstellen, dass unser Landheim die Coronakrise nicht überlebt. Deshalb erneuere ich meine Bitte an Sie: Helfen Sie auch weiterhin dem Landheim aus der Krise heraus.

 

 

 

Anlässlich unserer gegenwärtigen Spendenaktion für die Erneuerung des Bettenbestandes haben einige Mitglieder die Idee entwickelt, Bettenpatenschaften zu übernehmen. Da ein Stockbett ca. 1.900 € kostet, bedeutet dies einen Preis von etwa 950,-€ pro Bett. Tatsächlich haben sich bereits fünf Bettenpaten gefunden. Bereits kurz nach der Gründung des Landheims vor fast 100 Jahren wurden in ähnlicher Weise für das Odenwaldzimmer Stühle gespendet, deren Stifterplaketten noch heute Enkel oder Urenkel der damaligen Stifter erfreuen. Eine Idee zum Nachahmen!

 

Aber natürlich freuen wir uns auch über kleinere Spenden, die uns helfen und die die Verbundenheit mit dem Landheim zeigen. Jede  Zuwendung für unser Landheim trägt in dieser Zeit zum Erhalt bei. Das Spendenkonto ist Landheim Lessingschule bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord IBAN DE20 6705 0505 0030 2065 09      BIC: MANSDE66XXX Stichwort: "Betten". Eine Spendenquittung schicken wir Ihnen gern zu. Geben Sie einfach Ihre Anschrift bei der Überweisung an.

 

Wenn Sie Kontakte zu Stiftungen oder zu größeren Betrieben haben, wäre es für uns wichtig, dass Sie dort die besondere Situation der gemeinnützigen Schullandheime darstellen. Der Landheimverein Lessingschule wird in wenigen Jahren 100 Jahre alt und ist mit Namen wie Fips Rohr und Werner Diefenbacher verbunden, die sich viele Jahre ihres Lebens für dieses Landheim eingesetzt haben. Es liegt an uns, den weiteren Erhalt zu sichern. Im Voraus danke ich sehr für Ihre Hilfe.

 

 

Wenn Sie regelmäßig Landheimnachrichten bekommen wollen, schicken Sie uns Ihre e-mail-Adresse an: landheimlessingschule@t-online.de. Falls Sie noch nicht Mitglied im Landheimverein sind, aber gerne künftig das Landheim regelmäßig unterstützen wollen, können Sie gern beim Besuch dieser Homepage ein Beitrittsformular herunterladen.

 

Mit allen guten Wünschen, auch im Namen des gesamten Vorstands, besonders von unserem 1. Vorsitzenden Herrn OStD Jürgen Layer,

 

Rainer Schunck

 

MVV unterstützt Landheim Lessingschule e.V. beim Bau einer Photovoltaik-Anlage (Christiane Goldberg)

Aus dem MVV-Ökosponsoringfonds erhalten insgesamt fünf Vereine jeweils 5.000 Euro für die Umsetzung Neue Ausschreibungsrunde beginnt im November 20

 

Als Vorreiter der Energiewende will das Mannheimer Energieunternehmen MVV nicht nur sein eigenes Ziel, als Unternehmen bis spätestens 2050 komplett klimaneutral zu sein, erreichen, sondern mit seiner Kompetenz und Erfahrung auch seine Kunden und Partner mit passenden Lösungen auf diesem Weg begleiten. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist dabei ein unverzichtbarer Baustein. Daher unterstützt MVV auch die Vereine aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar.

 

Das Unternehmen hat im vergangenen Sommer erstmals einen Öko-Sponsoringfonds zur Förderung von erneuerbaren Energien-Projekten in Vereinen ausgeschrieben. Die fünf Vereine, deren Projekte nun gefördert werden, sind, der Landheim Lessingschule e.V., der Reiter-Verein Mannheim, der Deutsche Alpenverein Sektion Mannheim, der TSV Neckarau und der Bürgerverein Mannheim-Gartenstadt. Sie erhalten jeweils 5.000 Euro für den Bau einer neuen Photovoltaik-Anlage auf ihrem Vereinsgelände.  

 

Als Treiber der Energiewende haben wir für uns ein klares Ziel formuliert: Klimaneutralität bis spätestens 2050. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien spielt dabei eine wichtige Rolle. Daher freut es uns, mit unserem ersten Ökosponsoringfonds den Vereinen die Möglichkeit zu geben, mit einer Photovoltaikanlage auf ihrem Vereinsgelände Strom klimafreundlich und damit nachhaltig Strom aus Sonnenergie zu erzeugen“, so MVV-Vorstandsmitglied Verena Amann bei der Übergabe des Sponsoringfonds beim Landheim Lessingschule in Schönau (Odenwald).

 

„Wir freuen uns, dass wir den Zuschuss für unsere geplante PV-Anlage auf dem Dach unseres Landheims erhalten haben – und den Zusatzbonus von 500 Euro als Erstplatzierter bei der Abstimmung zum Öko-Sponsoringsfonds noch dazu. Die Installation der Anlage durch MVV haben wir schon beauftragt. Sie soll bereits im Dezember durch eine von uns ausgewählte Fachfirma erfolgen, sodass wir schon bald unseren eigenen Strom erzeugen können“, sagte Studiendirektor i.R. Rainer Schunck, Geschäftsführender Vorsitzender des Landheim Lessingschule e.V.

 

Als einzigem Gymnasium in Mannheim steht den Schülerinnen und Schülern des Lessing-Gymnasiums ein eigenes Landheim zur Verfügung, das auch bei der ganzheitlichen Bildung eine wertvolle Rolle spielt. Das Haus, im vorderen Odenwald inmitten eines großen Waldgebietes am Rande des Steinachtals gelegen, eignet sich darüber hinaus auch ideal für Jugendfreizeiten, Klassenfahrten, Konfirmanden- oder Firmgruppen, Familienfreizeiten, Seminare, Chor- und Musikfreizeiten und Trainingslager, seit 2017 auch für naturwissenschaftliche Experimentiergruppen. Im Rahmen des Qualitätsmanagements für Kinder- und Jugendreisen wurde das Landheim 2013, 2016 und 2019 jeweils mit drei Sternen ausgezeichnet. Vom Verband Deutscher Schullandheime erhielt es die Urkunde über die Erfüllung des Qualitätsleitfadens. Das Grundstück umfasst rund 2,5 Hektar Wald und Wiesen und wird vom Schafbach durchflossen.

 

 

 

Bis zum 26. Juli 2020 hatten Vereine aus Mannheim und der Region die Möglichkeit, sich für die Ausschreibungsrunde zu bewerben. Gleichzeitig konnten sie ihren Erfolg aktiv mitgestalten, indem sie während der Abstimmungsphase für ihr Vereinsprojekt warben. Nach der Bewerbung über die Homepage www.mvv.de/sponsoringfonds und der Vorstellung der Projekte gab es jetzt zum dritten Mal eine öffentliche Abstimmung über die besten Projekte in der MVV-App „Mein Quadrat“.

 

Die nächste Ausschreibungsrunde für den MVV-Sponsoringfonds beginnt im November 2020. Vereine, Institutionen und Organisationen können sich dann wieder über das auf der MVV-Homepage www.mvv.de/sponsoringfonds bereitstehende Formular mit ihren Herzensprojekten bewerben. Dabei steht die Förderung von sozialen Projekten im Mittelpunkt. 

 

 

 

 

Mit MVV-Personalvorstand Verena Amann freuen sich Jürgen Layer (l.), Rainer Schunck (2.v.l.), Arno Denner (Mitte) und Bürgermeister Matthias Frick (2.v.r.) über die Unterstützung aus dem MVV Ökosponsoringfonds für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Landheim Lessingschule in Schönau (Odenwald)

 

Mit MVV-Personalvorstand Verena Amann freuen sich Jürgen Layer (l.), Rainer Schunck (2.v.l.) und Arno Denner (r.) über die Unterstützung aus dem MVV Ökosponsoringfonds für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Landheim Lessingschule in Schönau (Odenwald).

 

 

 

Liebe Abiturjubilare der Jahrgänge 1960 und 1970,

 

nachdem unsere diesjährige Feier des Goldenen bzw. Diamantenen Abiturjubiläums wegen der Coronakrise am 3. April nicht stattfinden konnte, haben wir Ihnen die Unterlagen zugeschickt und Ihnen mitgeteilt, dass wir voraussichtlich - wenn die Lage es erlaubt - die Abiturjubilare am 27. Juni um15.00 Uhr zum gemeinsamen Kaffee und Kuchen im Landheim Schönau einladen würden.

 

Die gegenwärtigen Umstände und Beschränkungen lassen leider immer noch nicht zu, dass wir eine Veranstaltung mit einer so großen Teilnehmerzahl durchführen. Dies ist weder von den gegenwärtigen Bestimmungen in Baden-Württemberg zulässig, noch möchten wir als Verantwortliche für die Schule bzw. das Schullandheim Ihre Gesundheit bei einer Feier gefährden. Wahrscheinlich wäre es auch für Sie nicht angenehm, sich in der vorgeschriebenen Distanz und Gesichtsverhüllung mit Ihren ehemaligen Klassenkameraden zu treffen. Wir müssen deshalb das Treffen zum Abiturjubiläum leider weiter verschieben.

 

Um Sie leichter auf dem Laufenden zu halten, wäre es für uns eine Erleichterung, wenn Sie uns – falls nicht bereits geschehen - Ihre E-mail-Adresse mitteilen würden (am einfachsten an landheimlessingschule@t-online.de). Außerdem können Sie sich regelmäßig auf unserer Homepage und auf der Homepage des Lessing-Gymnasiums    unter dem Punkt „Aktuelles“ informieren. Wir sind sehr an einem Austausch und an einem persönlichen Treffen mit Ihnen interessiert und würden uns sehr darüber freuen.

 

Um Ihnen etwas Lesestoff zu bieten, haben wir Ihnen die Ansprache, die Sie normalerweise im Rahmen der Jubiläumsfeier gehört hätten, zugeschickt.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich für die zahlreichen Spenden, die in dieser schweren Krise auch unseres Landheims aus Ihrem Kreis auf das Spendenkonto des Landheim Lessingschule e.V bei der Sparkasse Rhein Neckar Nord IBAN DE20 6705 0505 0030 2065 09 BIC: MANSDE66XXX eingegangen sind. Eine Spendenquittung schicken wir Ihnen gern zu.

 

Nochmals herzlichen Dank für Ihr Verständnis und hoffentlich auf ein baldiges persönliches Kennenlernen

 

Mit allen guten Wünschen

Jürgen Layer, OStD                                                                                                  Rainer Schunck

1. Vorsitzender und Schulleiter                                                                                 Geschäftsführender Vorsitzender

 

 

 

Da wir wegen eines momentan arbeitsintensiven Verwaltungsaufwandes nur unregelmäßig zu einer Aktualisierung des Spendenstandes kommen, verzichten wir bis auf weiteres darauf, freuen uns natürlich aber, wenn Sie uns weiterhin so toll unterstützen wie bisher.

 

 

Werner Diefenbacher +

Am 21.02.2020 ist unser Ehrenvorsitzender Herr OStD i.R. Werner Diefenbacher im Alter von 95 Jahren in Mannheim verstorben.

Werner Diefenbacher wurde am 24.01.1925 in Mannheim geboren. Seine Schulzeit schloss er am Realgymnasium 1 in Mannheim im Jahr 1943 mit dem Abitur ab. Wie für die meisten seiner Jahrgangskameraden folgte anschließend der Kriegsdienst. Nach seiner Entlassung aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft war er als Dolmetscher bei der US Army in Mannheim tätig. Von 1947 bis 1951 studierte er an der Universität Heidelberg Germanistik, Anglistik und Geschichte. Nach der anschließenden Referendarzeit unterrichtete er von 1954 bis 1989 am Lessing-Gymnasium Mannheim die Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte und Philosophie.

 

Von 1967 bis 1971 war er Vorsitzender des ÖPR am Lessing-Gymnasium, von 1971 bis 1975 Mitglied des Bezirkspersonalrats im Bereich des Oberschulamts Karlsruhe. 1971 wurde er als Nachfolger von Dr. Wilhelm Kölmel zum Schulleiter am Lessing-Gymnasium Mannheim ernannt. Im gleichen Jahr schloss er bereits den Partnerschaftsvertrag mit dem Lycée Dumont d’Urville ab; die Partnerschaft war eng mit dem schuleigenen Landheim verbunden, wo die ersten gemeinsamen Klassenaufenthalte stattfanden, und floriert noch heute als eine der ältesten deutsch-französischen Schulpartnerschaften.

 

Herr Diefenbacher hat sich bereits während seiner Dienstzeit als Schulleiter des Lessing-Gymnasiums bis 1989 weit über das normale Maß hinaus gesellschaftlich engagiert, sowohl in der Fort- und Weiterbildung junger Lehrer, in der Personalvertretung als Mitglied des ersten Bezirkspersonalrats im Regierungsbezirk Karlsruhe und von 1973 bis 1989 als Vorsitzender der Direktorenvereinigung Nordbaden, als auch außerhalb seines Dienstes  im kirchlichen und gesellschaftspolitischen Bereich. Von 1978 bis 1989 leitete er zahlreiche Seminare für neu ernannte Schulleiter in Baden-Württemberg.

 

Die besondere Note seiner Persönlichkeit war seine absolute Integrität, der Humor und die menschliche Art, mit der Herr Diefenbacher auf andere Menschen zuging. Wegen seines engagierten und schülernahen  Unterrichtsstils wurde er als junger Lehrer wiederholt zum Verbindungslehrer gewählt. Der kooperative Führungsstil, den er am Lessing-Gymnasium praktiziert hat, war vorbildlich. So hat er bei der Deputatsgestaltung die Fachkonferenzen eingebunden, mit seiner Führungsmannschaft sehr eng und kollegial zusammengearbeitet, so dass es über viele Jahre möglich war, den Schülern und dem Kollegium die Stundenpläne bereits vor den Sommerferien auszuhändigen. Seine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kollegium und dem Personalrat führte zu einer nahezu konfliktfreien Periode an der Schule. Dies ist besonders zu erwähnen, da gerade in der Zeit der Siebziger Jahre bundesweit die Schülerproteste die Arbeit der Schulen erschwerten.

 

Nach seiner Versetzung in der Ruhestand im Jahre 1989 hat er zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben im gesellschaftlichen Bereich übernommen: unter anderem trug er im kirchlichen Bereich der Christuskirchengemeinde Mannheim Verantwortung in der Redaktion der Gemeindezeitung, in der er bis zu seinem  Tod sehr lesenswerte Artikel schrieb. Im Mannheimer Altertumsverein arbeitete er lange aktiv mit und hielt (ehrenamtlich) zahlreiche Vorträge über kulturhistorische, politische und sprachwissenschaftliche Themen. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz für die Jugendarbeit als 1. Vorsitzender des Landheimvereins Lessingschule e.V. von 2001 bis 2019. Er hat die Schullandheimarbeit nach besten Kräften gefördert. Deshalb hat der Vorstand des Landheimvereins Lessingschule 2019 beschlossen, Herrn Diefenbacher zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit zu wählen. Dass diese letzte Phase so kurz war, betrübt uns sehr.

 

Wir werden uns bemühen, diese Arbeit in seinem Sinne fortzuführen und ihm dadurch ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Werner-Diefenbacher-Saal im Landheim Schönau erinnert an seine engagierte Arbeit für den Erhalt des Landheims.